Fenster richtig abdichten

Die innovative Dämmleiste/Dämmplatte

Einseitig selbstklebend für raumseitige Fensterlaibung

Zur Vermeidung der Schimmelpilzbildung im raumseitigen Fensterlaibungsbereich haben wi reine 6,7 mm dicke selbstklebende Dämmleiste/Dämmplatte entwickelt, die vorhandenen Wärmebrücken entgegenwirkt. So wird eine thermische Verbesserung der Wandoberflächentemperatur bewirkt. Mit dem zusätzlich vorhandenen luftdichten Anschlusselement wird die Fuge zum Fenster-Anschlussprofil luftdicht/dampfdiffusionsdicht verschlossen. Ob im Neubau oder für Bestandsgebäude – mit unserer Dämmleiste/Dämmplatte sichern Sie die raumseitige Fensterlaibung.

Eigenschaften und Vorteile der Dämmleiste/Dämmplatte

  • 6,7mm Gesamtdicke
  • einseitig selbstklebend
  • schließt mit luftdichtem Anschlusselement sauber ab
  • dampfdiffusionsdichte Verklebung
  • einsetzbar an jedem Fensterprofil
  • verschließt Bauanschlussfugen
  • vermeidet Ungleichgewichte zwischen Oberflächen- und Raumlufttemperatur
  • beugt hygrothermischen Schäden an Gebäuden vor
  • zertifiziert nach DIN 4108 T2/T7 bzw. DIN EN ISO 9972:2018-12

So wird die Dämmleiste/Dämmplatte angewendet

Die Dämmleiste wird samt dichtem Anschlusselement einfach entlang der Laibung angebracht. Da die Dämmleiste einseitig klebend ist, ist der Einsatz besonders simpel. Wichtig dabei ist, dass es nicht zu Unebenheiten oder Undichtigkeiten kommt. Falls diese doch auftreten, sind sie unbedingt mit zusätzlichen Montagekleb- und Versiegelungsdichtstoffen auszubessern. Denn nur so ist eine wirkliche Dichtheit gewährleistet.

Die Oberfläche der Dämmleiste ist mit weißem HDPE-Schaum modifiziert. Dadurch ist sie einfach überstreich- und überputzbar, was sie besonders für den Einsatz im Bereich von Tapeten und Anstrichen geeignet macht. Die Oberfläche lässt sich also einfach und harmonisch in den Wohnraum integrieren.

FAQ: häufige Fragen zur Dämmleiste/Dämmplatte

Nach dem Einbau neuer Fenster im Sanierungsfall oder bewohnter Gebäude im Bestand mit neuen Fenstern – Uw [W/(m²K)] <1,0 (3-fach Verglasung) – treten Ungleichgewichte zwischen der Wandlaibung zum Fenster, zur Oberflächentemperatur und Raumlufttemperatur auf und bilden die Ursache für hygrothermische Schäden an der Leibung. Kurz gesagt: Es kann sich Schimmel bilden.

Wenn die Nutzer nicht ihr Lüftungsverhalten anpassen, steigt die relative Luftfeuchtigkeit in den Räumen schnell stark an. Die bislang kalte Glasscheibenoberfläche und Luftundichtigkeiten der alten Fenster wirken nicht mehr.

Die kältesten Wandoberflächen sind nun bei Gebäuden im Bestand die ans Fenster angrenzenden Leibungsflächen, die feucht werden und im ungünstigsten Falle anfangen zu schimmeln.

20 °C warme Raumluft mit 50 % relative Luftfeuchte weist immer 8,65 g/ m³ Wasserdampf auf. Kühlt sich an der Laibung innen die warme Raumluft auf 10 °C ab, ist der Wasserdampfgehalt in der noch warmen Luft immer noch wie bei 20 °C = 8,65 g/m³. Jedoch steigt die relative Luftfeuchte auf 91 %. Denn warme Luft kann deutlich mehr Feuchtigkeit (Wasserdampf) tragen als kalte Luft. Ab 70 % relative Luftfeuchte beginnt die Schimmelpilzbildung.

Für die Gebrauchstauglichkeit des Bauelementes – Dämmsperrleiste u. a. für Fenster, Fenstertüren, Türen – ist die dauerhafte Einhaltung der zugesicherten Eigenschaften von großer Bedeutung. Diese Anforderungen sind in der EnEV 2009 – Wärmebrückenkatalog für den Fenstertausch im Gebäudebestand DIN 4108 Beiblatt 2 – vorgegeben.

Es bietet sich an eine Dämmplatte mit einseitiger Selbstklebung zu verwenden, die vorhandenen Wärmebrücken entgegenwirkt und eine thermische Verbesserung der Wandoberflächentemperatur bewirkt. Wird diese Ausführung zusätzlich mit einem luftdichten Anschlusselement geliefert, kann zusätzlich die Fuge im Fensteranschlußprofil dampfdiffusionsdicht und luftdicht innen verschlossen werden.

Nach wie vor spielen natürlich das Heiz- und Lüftungsverhalten der Bewohner eine entscheidende Rolle. Immer dann, wenn Feuchteschäden nach baulichen Veränderungen auftreten, ist eine Überprüfung angesagt. Zum Beispiel gilt folgende Faustregel, wenn keine zusätzliche Maßnahme z. B. Laibungsdämmung außen getroffen wurde: Die Wärme kommt von Innen.

In diesen Fällen kann über die Berechnung der Wärmebrücken und die hieran anschließende Ermittlung des Taupunktfaktors (fRsi) der Nachweis geführt werden, dass die Anforderungen eingehalten wurden. Hierfür gibt es Berechnungsprogramme die auf der DIN EN ISO 10211-2 basieren. Immer mehr Planer bedienen sich dieses Hilfsmittels. Wer dies nicht tut, bewegt sich bei der Sanierung auf teuren Problemfeldern.

In der Fensterlaibung Innen muss der Schimmelschutzfaktor (fRsi) ≥ 0,708 + 12,7°C eingehalten werden. Wird ein neues Fenster in eine alte Massivwand ohne zusätzliche Maßnahmen eingesetzt, liegt die Oberflächentemperatur in großen Teilen der inneren Laibung unter +12,7 °C.

Durch eine Außendämmung, die in die Außenlaibung hineingezogen wird, kommt der innere Fensteranschluss sicher in den zulässigen Bereich, von +15 °C= fRsi > 0,80. Wird der Fenstertausch nicht mit einer Außendämmung verknüpft bleibt nur noch die innere Laibungsdämmung.

Technisch wird eine problematische Norm beschrieben, eine 20 mm starke Dämmplatte in der inneren Laibung hebt das Temperaturniveau auf zulässige Werte an, zuzüglich einer 1,5mm dicken Aluplatte als Dampfdiffusionssperre.

Dies unter der Voraussetzung der nachträglichen Einbaumöglichkeit. Wenn dies nicht möglich ist, muss die innere Fensterlaibung, soweit erforderlich, abgeschlagen werden und anschließend wie oben beschrieben die Dämmplatte und Aluplatte stattdessen aufgebracht werden. Es ist sehr fraglich, ob der Bauherr dieses Vorgehen billigt. Es ist die schlechteste und teuerste Lösung.

Die Alternative: Unsere ca. 6,7 mm dicke selbstklebende Dämmleiste, die Sie nutzen können, ohne die Fensterlaibung abzuschlagen – bei einem wesentlich besseren Ergebnis.

Unter besonderer Berücksichtigung von vorhandenen Wärmebrücken wird Schimmel durch den luftdichten Bauanschluss innen verhindert. In Verbindung mit der hohlraumfreien Selbstklebung, die an das Mauerwerk vollständig, kapillar angebunden ist, wird einer Taupunktverschiebung der Wandoberflächentemperatur entgegengewirkt.

Durch den bauphysikalisch sicheren Aufbau erhöht sich die Wandoberflächentemperatur innen im Fensterlaibungsbereich. Die optimale Kombination aus einer guten Wärmeleitfähigkeit mit einem entsprechenden Wasserdampfdiffusionswiderstand trägt zur dauerhaften Vermeidung von Energieverlusten sowie dem Eindringen von Kälte / Wasserdampf bei und vermeidet das Risiko von Kondensat hinter der Dämmung, die u. a. Auslöser von schädlichen Bakterien, Schimmel und Mehltau ist.

  • DIN 4108-T2/T7
  • DIN 18542-BG1
  • Patent nach 2010.200236 /DE 10.2011.108184
  • Einhaltung des Schimmelschutzfaktors (fRsi) ≥ 0,708 +12,7 °C nach DIN EN ISO 10211-2
  • Leitfaden zur RAL Montage sowie Wärmebrückenkatalog Fenstertausch zur Ermittlung des fRsi Schimmelschutzfaktor

Der Untergrund muss trocken, sauber, glatt, fest, tragfähig, staub-, fett-, reif- und taufrei sein. Sofern der Untergrund keine ausreichende Tragfähigkeit besitzt oder durch Schimmel kontaminiert ist, werden befallene Altputze, Anstriche, Tapeten etc. entfernt. Anschließend wird ggfs. die Laibungsfuge des Mauerwerkes durch einen Glattstrich behandelt.

Löcher im Mauerwerk, Fehlstellen und Hohlkehlen sind vorher mit mineralischem Reparaturmörtel in Verbindung mit Glattstrich zu schließen. Alternativ kann auch die Flüssigfolie eingesetzt werden.

Zur Haftungsverbesserung ggf. Sprühprimer auftragen. Unebenheiten sind zu beseitigen.

Die Abdeckfolie oder das Abdeckpapier von der rückseitigen Kleberschicht abziehen, dem Arbeitsschritt folgend aufkleben und stark andrücken. Nach der Fixierung die Bildung von Luftblasen vermeiden.

Um einen möglichen Klebekraftverlust zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass die Dämmleiste nach der Montage die Konturen des Untergrundes angenommen hat.

Stoßfugen, Anschlüsse, Überstände und Ecken können an der Dämmleiste mit Montagekleb- und Versiegelungsdichtstoff – nach DIN 18540 / 18542 – geschlossen werden.

Die von uns gefertigten Dämmplatten können im Format 500 x 500 mm x 6,7 mm und Dämmleisten im Format 1500 x 100 mm x 6,7 mm geliefert werden. Die Verklebung wird mit dem z. Zt. verwendeten Butylkleber durchgeführt. Wird die Verklebung mit einem Klebstoff direkt auf die Wand durchgeführt muss auf Dauer sichergestellt sein, dass sich zwischen Dämmplatte und Kleber sowie der Wand keine Hohlräume befinden oder mangels falschen Andruckverhalten sich diese bilden können.